LPQ-> REP

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 25. November 2017 um 22 Uhr 17 Minuten

 

Luangprabang -> Siem Reap : VN 913 : 14.45 - 16.50

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Die Abreise aus Laos fällt echt schwer. Nur eine Woche vor Ort. Und es gibt den Wunsch, hierher zurückzukehren. Aber nicht mehr als Tourist, auch nicht als Traveller, sondern mit einer Idee: zum Beispiel auf dem alten Flughafen von Vang Vieng einen ULM-Flieger für Rundflüge in Betrieb zu nehmen, oder einer Aufgabe: zum Beispiel die zweitausend Kilometer, die der insgesamt über viertausend km lange Mekong dieses Land durchquert, im Boot mit einer 360°-Kamera zu dokumentieren und sodann an spezifischen Orten VR-Erlebnisse anzudocken [1] ... aber vielleicht sind das alles nur Wokenkuckucksheime?
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Anflug auf Siem Reap:


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Und das, obwohl die ersten Eindrücke aus Kambodscha uns eher an "geordnete, saubere" Verhältnisse erinnern: von den Toiletten am Flughafen, bis zu Ampeln an der Strassen, von den Einreisebeamten mit noch mehr "Lametta" an den Uniformen bis zu den Tuk-Tuk-Fahrern, die in diesem Land offensichtlich Helmpflicht haben... aber, so sehr uns das laotische Geld mit seinen Riesenbeträgen für fast Nichts auf den Geist gegangen ist, dass jetzt in diesem Land für uns Touristen alle Leistungen eh’ nur noch Dollar angeboten werden, macht die Sache auch nicht besser.

Auch der Begleiter, der für diese ganze Woche zur Verfügung sehen wird, kommt bereits im ersten Moment nicht so gut an, wie sein Counterpart in Laos [2]

Ankunft am Sakmut Boutique Hotel [3]:

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Anmerkungen

[1... von mir aus darunter auch eines jener laotischen Musterdörfer, wenn dadurch deren Besuch durch die Touristen ausser Kraft gesetzt werden könnte.
Mehr dazu in der Anmerkung 2 des Berichtes vom ersten Reisetag auf dem Mekong, sowie in diesem ersten zusammenfassenden Bericht, der am Ende dieses ersten Aufenthalts in Laos verfasst wurde:

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Laos: zu schön, um "wahr" zu sein?

[2Ein zunächst nur sehr subjektiver Eindruck, der sich aber in den Folgetagen bestätigen sollte. Der Mann weiss extrem gut, wie er nach mehr als 20 Jahren Erfahrung seine Klienten einzuschätzen und zu behandeln hat. Und damit in der Lage ist, auch auf "Sonderwünsche" adäquat zu reagieren. Dennoch, trotz seiner Ausbildung in einer Reihen von Sprachen und einer tiefen lokalen Kenntnis ist er nicht wirklich in der Lage, einem Land und Leute näher zu bringen. Ein Tourguide, der in vielen Fällen den neuen Besuchern fast wortwörtlich erzählt, was in den grossen Info-Tafeln vor jedem Tempeleingang angeschrieben steht, entspricht zumindest nicht den eigenen, vielleicht ja zu hoch geschraubten Erwartungen. Wir verlangen für solche Jobs keine Wissenschaftler auf Abruf, aber wenn so ein Mann viele der an ihn gerichteten Fragen nicht versteht - oder nicht verstehen will - wird am Ende der Tour nicht mit einer besonderen Empfehlung rechnen können.

[3das uns ebenso gerne aufnimmt, wie einige Tage später eine ganze Gruppe von Gästen, die sich für einen Fest-Abend eingebucht hatten:
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